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Wie funktioniert Thermografie? Die Thermografie beruht auf der Tatsache, dass jeder Körper über dem absoluten Nullpunkt (-273,15°C) zu schwingen beginnt und elektro-magnetische Wellen aussendet. Ursache hierfür ist die innere mechanische Molekülbewegung dieser Körper. Das gesamte elektromagnetische Spektrum reicht von den Radiowellen (langwellig) über die Mikrowellen, den lang-, mittel- und kurzwelligen Infrarot, dem nahen Infrarot und dem sichtbaren Farbspektrum bis zu den Ultraviolett- und den Röntgenstrahlen und noch weiter zu den Gamma-Strahlen (kurzwellig). Bei der Bauthermografie sind die langwelligen Infrarotrahlen von besonderer Bedeutung, die zwischen 8 und 14 µm Länge besitzen. Die Kamera erfasst die Intensität der abgegebenen Strahlungsenergie und wandelt diese Strahlung der Oberflächen in Temperaturinformationen um, die zur Bildgebung den Farben einer wählbaren Farbpalette zugeordnet werden. Wo liegen die Vorteile der Thermografie? - Die Messung erfolgt berührungslos. - Es gibt unzählige Anwendungen. - Eine laufende Produktion wird nicht gestört. - Probleme können vor dem Ausfall erkannt werden. - Orte und Problemfälle werden schnell identifiziert. - Über eine größere Fläche können gleichzeitig die Temperaturen gemessen werden. - Temperaturunterschiede werden schnell deutlich. - Sichere Temperaturenmessung unter Spannung stehender Teile. - Es können sich bewegenden Körper gemessen werden. |
Dietmar Harms Elektromeister Vor dem Bruche 14 |
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